Am 3. März 1920 erblickte Emil Würmli das Licht der Welt in Gommiswald/SG. Dort verbrachte er mit 2 Schwestern die Jugend. Sein erst erlerntes Musikinstrument war das Akkordeon, danach wechselte er zur Trompete. Da sein Vater den Musikverein "Alpenrösli" dirigierte, durfte Emil schon als Junge mit der Trompete mitspielen. Nebst dem Beruf als gelernter oiffeur, war die Musik sein ein und alles. Im Militär absolvierte er als Trompeter die Rekrutenschule. 1939 komponierte er dann den Marsch für das Gebirgsschützenbataillon 8.
An einem Musikabend in Ermenswil lernte der Trompeter seine spätere Frau Lina Fürer kennen. Sie heirateten im Jahre 1945, aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor, Kurt, Verena und Ernst. Nach bestandener Grenzwachtausbildung in Liestal, zog es ihn dann zur Basler Polizei. Er arbeitete die letzten Jahre als Detektiv-Korporal in der Jugedstaatsanwaltschaft. Emil Würmli damals wohnhaft in Basel, konnte 1952 mit Lina sein Eigenheim in Riehen beziehen, bis zu seinem Ableben.
In seinem neuen Haus komponierte er viele, schöne Musikstücke. Viele bekannte Werke, wie der Lineli-Walzer, Heimweh-Walzer ud der Marsch, ein frohes Wiedersehn, hört man immer wieder im Radio. Auch der Name Emil Würmli bei vielen Musikern in der ganzen Schweiz ein Begriff. Mit seiner Berufung als Musiker und Komponist konnte er bis heute vielen Menschen Freude bereiten.

Als seine Gattin Lina nach 62 Ehejahren am 7. Februar 2007 verstarb, hatte Emil trotz seiner Musik keinen eigentlichen Lebenswillen mehr. Schliesslich konnte er am 6. November 2007 im Unispital Basel abends um 19.48 Uhr für immer einschlafen.